San Ignacio Ruinen

Etwa 250 km westlich von Puerto Iguazú befinden sich die jesuitische Ruinen von San Ignacio Mini. Diese Einrichtung wurde im Jahr 1632 im sogennante "Guaraní Barock" Stil gebaut und ist heutzutage der besterhaltene Rest der jesuitischen Siedlungen in der Region.

Ein Besuch bei der San Ignacio Ruinen ist eine kleine Reise in der Vergangenheit, bei der man über die Kultur und Alltagsleben der einheimischen Stämme zur spanischen Kolonialzeit viel lernen kann.


Jesuitenmission
Die Ruinen von San Ignacio Mini wurden in 1984, aufgrund ihrer historischen und kulturellen Bedeutung von der UNESCO zur Weltkulturerbe ernannt, und sind ein sehr representatives Beispiel der vielen Jesuitischen Siedlungen, die im ganzen argentinischen Staatsgebiet zu finden sind. Obwohl das Hauptziel dieser Siedlungen zweifellos die Christianisierung der Guaraní Stämme war, funktionierten sie auch als eher komplexe ökonomische Zellen, wo Unterkunft, Ausbildung und Arbeit, nicht nur für Indianer sondern auch für spanische Kolonialisten zur Verfügung standen.



Jesuitenmission
Wie auch in anderen jesuitischen Siedlungen innerhalb des argentinischen Staatsgebiets, waren die Hauptgebäude in San Ignacio Mini um die Plaza herum organisiert. Die Fassaden der Gebäude ähnelten oft denen von berühmten europäische Einrichtungen, und die Kirche war -selbstvertändlich- das wichtigste Gebäude in der ganzen Siedlung. Sie befand sich auf der Nordseite der Plaza, vom Priestershaus, der Schule und der "Fabrik" oder "Arbeitsraum" umgegeben.
Dank der letzten gründlichen Restaurierung im Jahr 1940 kann man heute noch sowohl die großartigen, dekorativen Details auf den meisten Fassaden -die den Guaraní Stil repräsentieren- betrachten.
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